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Praxis für Psychoanalyse und Psychotherapie
Facharzt für Neurologie und Psychiatrie in 1030 Wien



Mögliche Gründe für Ihre Suche
nach einem Psychotherapeuten

Sie haben relevante Schwierigkeiten sich in dauerhafte Beziehungen einzulassen, weil Sie unter einer unbewussten Angst vor bedeutsamen Gefühlen leiden, deren Intensität und Dynamik als unbewusst befürchtete Wiederkehr früher psychischer Traumata erlebt werden.

Sie leiden unter Trennungsängsten und den damit einhergehenden Verlustängsten.

Eigenes oder fremdes sexuelles Begehren gestaltet eine Art chaotischer Erregung, erzwingt einen reaktiven Rückzug oder führt zu quälender Entschlussunfähigkeit und zu Selbstwertzweifel. Nach kurzem Glück stellen sich das weitere Geschehen bestimmende KONFLIKTE ein, die als längst aufgelöst und überwunden erachtet wurden.

Sie leiden unter Impulshandlungen und Affektstürmen mit ihren eruptiv hervorbrechenden zerstörerischen Handlungen. Zustände, die als psychische Leblosigkeit oder als Stillstand erlitten werden nähren Selbstmordgedanken. Unbewusst wirkende destruktive Schuldgefühle verbieten das erfolgreiche Erreichen von Zielen.

Bedeutsame Gefühle von Wut, Scham und Gier mit den damit verknüpften unbewussten Phantasien zerstören als noch unverstandene Botschaften lebendiges und authentisches emotionales Erleben sich selbst und anderen gegenüber.

Psychosomatische Symptome erschöpfen Sie auch wegen der ungenügenden Wirkung somatischer Therapie. Die bislang in Form der Symptomatik erlittene psychische Notwendigkeit nach körperlicher Einbindung dessen, was nicht Sprache werden konnte, drängt nach Bedeutungshaltigkeit mit Beruhigung der Körperbühne.



In der psychoanalytischen Arbeit ist die in der analytischen Situation gewonnene Erfahrung nützlich, Assoziationsketten, die von der Oberfläche in die Tiefe führen, zu verfolgen.

Das Bewusste wird so mit dem Unbewussten verknüpft, das selbst durch Sprache strukturiert ist und verdrängt oder auf anderem Weg verdeckt, letztlich abgewehrt wurde. Die psychoanalytische  Arbeit wird sich auch darum bemühen, aus noch unverbundenen psychischen Teilansichten, die noch keine Form gefunden haben und nur als Spektren von unzusammenhängenden Möglichkeitsfragmenten existieren, erstmals denkbare Übersetzungen in ein verstehendes und symbolisierendes Sprechen anzuregen.

Aus noch unausgeformten Körpergefühlen, Erregungen, unbestimmten Phantasien und aus Handlungsimpulsen wird durch das persönliche emotionale Erleben der analytischen Begegnung eine individuelle Art von Beziehungserfahrung gewebt. Dadurch wird Verbindung und Bedeutungshaltigkeit erlebbar und denkbar erfahren. Der Reichtum einer mannigfach sich ausbreitenden inneren szenischen Beziehungswelt steht im Sinn der Aneignung der eigenen  wiedergefundenen Vergangenheit in lebhafter Emotion gegenwärtig zur eigenen Verfügung.

Es gilt zu erkennen, dass niemand nichts zu sagen hat und dass es kein Leben gibt, das nicht seine Geschichte hat, und dass es keine Geschichte gibt, die nicht ihre Worte, ihren Reichtum und ihren Kummer hat.